Wie beuge ich dem Wundliegen vor?

Viele Menschen kennen das Problem: Bei längerer Bettlägerigkeit leiden viele Patienten an einem Druckgeschwür, auch als Decubitus bezeichnet. Um diesem Geschwür entgegenzuwirken, sollte man vieles beachten.

Wie beuge ich Wundliegen vor...

Was sind die Gründe für einen Decubitus?
Ein Decubitus entsteht immer dann, wenn ein Patient eine längere Zeit stillliegen muss. Dadurch entsteht auf bestimmte Hautstellen ein erhöhter Druck. Bereits nach 30 Minuten kann sich ein leichter Decubitus ausbilden, der durch eine bleibende Rötung an der entsprechenden Stelle sichtbar wird. Gefährdete Stellen für ein solches Druckgeschwür sind alle aufliegenden Körperregionen: Der Hinterkopf, die Schultern, die Ellenbogen, das Gesäß und die Fersen. Begünstigt wird ein Decubitus durch erhöhtes Körpergewicht, aber auch ein zu geringes Gewicht kann durch ein fehlendes Fettpolster kann ein Risiko sein. Ebenso ein Problem sind feuchte Stellen, etwa durch eine Inkontinezversorgung durch Windelhosen.

Welche Möglichkeiten gibt es, einem Decubitus vorzubeugen?
Die sicher einfachste Möglichkeit ist es, jede halbe Stunde den Patienten umzulagern. Praktisch ist dies aber im Pflegealltag nicht möglich. Abhilfe kann durch diverse Hilfsmittel geschaffen werden: Die einfachste Möglichkeit ist es, einen Luftring zu benutzen. Allerdings ist das nur möglich, wenn der Patient diesen Ring selber noch bewegen kann. Bei einem Verrutschen des Ringes kann es sonst für einen Patienten unangenehm werden.Weitaus einfacher ist es daher, einen Ring zu benutzen, der mit kleinen Kügelchen gefüllt ist. Dadurch wird die Unterlage optimal an die Körperform des Patienten angepasst. Früher wurden in der Krankenpflege häufig sogenannte „Decubitusfelle“ verwendet. Diese sind allerdings nicht mehr empfehlenswert, da bereits nach kurzer Zeit kleine Zusammenballungen entstehen, die wiederum zu einem Decubitus führen können. Die wohl geeignetsten Unterlagen sind Matratzen.

Welche Arten von Matratzen gibt es?
Es gibt zwei Arten von Matratzen, die sich in der Pflege bewährt haben: die Würfelmatratze und die Wechseldruck-Matratze. Bei der Würfelmatratze können bestimmte Einzelwürfel herausgenommen werden, um die entsprechenden Körperstellen zu entlasten. Dadurch wird der Druck vermindert und der Decubitus somit verhindert. Eine Wechseldruck-Matratze besteht aus einzelnen Kammern, die sich in einem bestimmten Rhythmus abwechselnd durch eine Luftpumpe mit Luft füllen. Dadurch entfällt das aufwendige Umlagern der Patienten der Patienten durch Pflegepersonal.

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