Schnarchen - Lärmbelästigung im Schlafzimmer

Das nächtliche Schnarchen schränkt nicht nur die Nachtruhe des Bettnachbarn ein, sondern kann auf Dauer bei dem Betroffenen auch zu gesundheitlichen Schäden führen. Eine besondere Gefahr geht dabei von Atemaussetzern aus, den sogenannten Schlafapnoen, die oftmals eine Begleiterscheinung des Schnarchens darstellen. Daraus resultierend entstehen oftmals Schlafstörungen, die den Betroffenen müde und abgeschlagen stimmen. Ein Zaubermittel, das das Schnarchen völlig ausschaltet, gibt es bislang noch nicht auf dem Markt. Doch viele Methoden können zu einer starken Reduzierung führen, die zu einem angenehmen Schlaf verhelfen.
 
Schnarchen stresst den Körper

Bestimmte Faktoren können das Schnarchen verursachen
Der Schlaf soll dem Körper zu einer absoluten Entspannung verhelfen, um wieder Kraft für neue Herausforderungen zu tanken.  Daher ist ein erholsamer Schlaf unabdinglich. In dieser Phase beginnen sich die Muskel zu entspannen, geschieht dies bei den Gaumenmuskeln, kann dies zu einer Vibration des Gaumensegels führen. Bei Betroffenen entstehen durch dieses Zusammenspiel  typische Schnarch-Geräusche, die sich in unterschiedlichen Tonlagen bemerkbar machen können. Die Rückenlage kann dies begünstigen, so dass manchmal regelrechten Sägekonzerte entstehen können. Dies kann auf Dauer nicht nur den Bettnachbarn wach halten, sondern auch beim Betroffenen zu Schlafstörungen führen.

Man kann das Schnarchen selbst reduzieren
Die Ursachen für die nächtlichen Schnarchkonzerte können vielseitig sein, oft spielt das Körpergewicht eine entscheidende Rolle. Übergewicht kann dabei die Atemtechnik beeinflussen, so dass das Schnarchen eine automatische Reaktion ist. Daher sollte man als Betroffener eine Gewichtsreduktion vornehmen, um die Symptome zu reduzieren. Auch ein gesunder Lebensstil kann zu einer Besserung verhelfen. Alkoholische Getränke führen zu einem Erschlaffen der Muskeln und der Konsum von Zigaretten lässt die Schleimhäute anschwellen, beides erschwert die Atmung und kann Schnarchgeräusche verursachen. Auch die Schlafposition kann dies begünstigen, mittlerweile ist wissenschaftlich erwiesen, dass die Rückenlage das Schnarchen verstärkt. Daher sollte das Schlafen auf der Seite oder auf dem Bauch bevorzugt werden. Manchmal kann auch die Hygiene im Schlafzimmer dafür verantwortlich gemacht werden, denn Milben- und Hausstab können ebenfalls zu einer Anschwellung der Schleimhäute führen, so dass Schnarchgeräusche entstehen können. Deshalb sollte diese Räumlichkeit konstant gesaugt oder nass gewischt werden. Zugleich muss auch regelmäßig die Bettwäsche  gewechselt werden, um die Ausbreitung von Milben zu vermeiden.
 
Professionelle Hilfe
Mittlerweile stehen Betroffenen zahlreiche Möglichkeiten zur Verfügung, um ihr Leiden zu reduzieren. Bei leichtem Schnarchen kann ein sogenanntes Nasenpflaster Abhilfe verschaffen, das freiverkäuflich in der Apotheke zu erwerben ist. Ihre Funktion besteht in der Erweiterung der Nasenflügel, so dass die Atmung erleichtert wird. Diese Variante hilft allerdings nur bei leichten bis mittleren Symptomen. Manchmal kann auch eine Kieferfehlstellung für das nächtliche Schnarchen verantwortlich sein. Diese kann mithilfe einer Schnarchschiene ausgeglichen werden, da diese den Unterkiefer nach vorne bewegt. Dies führt zu einer Erweiterung der Atemwege und veranlasst eine Reduzierung. Auch chirurgische Eingriffe können zu einer Linderung verhelfen. Manchmal kann es bei einer verkrümmten Nasenscheidewand zu Verengungen kommen, die Geräusche beim Schlafen verursachen. Zeigt sich die Ursache in einem zu langen Zäpfchen, kann auch dieser operativ korrigiert werden.
 
Atemaussetzer können die Gesundheit schädigen
Eine besondere Gefahr trifft Betroffene, wenn Sie beim nächtlichen Schnarchen von Atemaussetzer begleitet werden. Der Grund liegt in einer sehr starken Erschlaffung der Rachenmuskeln. Man spricht hier von der Schlafapnoe, bei der die Atemwege regelrecht beim Schnarchen blockiert werden. Aufgrund der fehlenden Atemluft, kann es immer wieder in der Nacht zu Atemstillständen kommen. Da der Sauerstoffgehalt im Blut rapide sinkt, wird der gesamte Organismus unter einen enormen Stress gesetzt, vor allem wirken sich diese Aussetzer stark auf das Herz-Kreislaufsystem aus.
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