Mücken - Die blutsaugenden Insekten tanzen wieder

Milde Winter schaffen ideale Bedingungen für Stechmücken, so dass deren Eier bereits an den ersten warmen Frühlingstagen zu schlüpfen beginnen.  Daraufhin zeigen sie sich vermehrt im Lichte der Dämmerungszeit, wo ausschließlich die weiblichen Mücken nach potenziellen Opfern Ausschau halten. Solch eine Begegnung kann manchmal einen gemütlichen Abend im Garten sprengen, denn zeigen sich hungrige Weibchen in großen Mengen, ist die Flucht oft nur noch der letzte Ausweg. Ihren Stich verspürt das Opfer vorerst nicht, erst nach einigen Minuten tritt an der betroffenen Stelle ein starker Juckreiz auf, der von Rötungen, Pusteln und Schmerzen begleitet wird. Diese Symptome können über Tage anhalten. Nicht jeder ist bei Mücken gleichermaßen begehrt, bestimmte Faktoren spielen bei ihrer Auswahl eine entscheidende Rolle. Aufgrund der Klimaveränderungen ist in den letzten Jahren die Population der Steckmücken in Deutschland stark angestiegen. Daher sollte sich jeder, der auf diese Blutsauger anziehend wirkt,  mit vorbeugenden Maßnahmen schützen.

Mücken - Die blutsaugenden Insekten tanzen wieder

Ein schmerzloser Stich mit Folgen
Ihre Anwesenheit ist deutlich durch ein Summen wahrzunehmen, doch den direkten Kontakt auf der Haut verspürt man erst wenn sie zugestochen hat. Mithilfe ihres Saug- und Stechapparats saugt sie an einer geeigneten Stelle nach Blut. Um in die Haut einzudringen, nutzen sie ihren Stechrüssel, der eine feingezackte Struktur aufweist. Dadurch kann sich die Mücke langsam in die obere Hautschicht hineinbohren, wo sich nur wenige Nervenzellen befinden. Daher verspürt das Opfer beim direkten Einstich meist keinen Schmerz. Daraufhin injiziert sie ihren Speichel in die Wunde, das eine gerinnungshemmende und schmerzlindernde Wirkung aufzeigt. Menschen und Tiere reagieren auf diesen Speichel vielfach allergisch, wodurch sich typische Symptome eines Mückenstichs bemerkbar machen. Dieser verursacht einen starken Juckreiz und kann sich mit zunehmenden Kratzen verschlimmern. Häufig entwickelt sich daraus eine offene Wunde, die sich entzünden und eine Infektion hervorrufen kann. Auch Rötungen und Schwellungen sind typische Symptome, die nach einem Mückenstich auftreten können. Manche Menschen reagieren sehr stark auf den Speichel von Stechmücken, so dass zusätzlich noch Fieber und eine Verschlechterung des Allgemeinwohles auftreten.

Die Behandlung von einem Mückenstich
Meist bemerkt man erst nach wenigen Minuten den Einstich. Je schneller die betroffene Stelle dann behandelt wird, desto geringer werden die auftretenden Beschwerden. Um eine starke Schwellung zu vermeiden, sollte der Einstich stets gekühlt werden. Dies ist mithilfe von Eispackungen oder kühlenden Gels möglich. Da der auftretende Juckreiz sehr unangenehm und schmerzhaft sein kann, sollte man zusätzlich die Stelle mit einer schmerzlindernden Creme behandeln, die gleichzeitig auch die Schwellung und den Juckreiz reduziert. Diese Gels, Salben und Hilfe gegen Mückenstiche sind in der Apotheke zu erwerben und sollten in der warmen Jahreszeit in jedem heimischen Apothekenschrank zu finden sein, um sie im Notfall sofort zur Hand zu haben. Tritt innerhalb weniger Tage keine Besserung auf und zeigt sich eine Entzündung am Mückenstich, ist der Besuch beim Arzt zu empfehlen.

Die richtige Vorbeugung schafft Vorteile
Wer sich empfindlich gegenüber Mückenstichen zeigt, sollte sich mit den richtigen Gegenmaßnahmen vor ihnen schützen. Da jeder im Sommer mit offenem Fenster schläft, ist es wichtig an diesem ein Fliegengitter  zu befestigen, um sich von den blutsaugenden Insekten zu schützen. Auch ein Moskitonetz kann hier Abhilfe verschaffen,  dieses darf allerdings keine Löcher aufweisen, denn diese stellen für Mücken kein Hindernis darf. Da Mücken meist in der Dämmerung zum Vorschein kommen, sollte man sich am frühen Morgen und am Abend im Freien lieber mit langer Kleidung oder einer Decke einkleiden.  Bevorzugt zeigen sich Stechmücken bei einem feuchtwarmen Klima, welches man oftmals an Gewässern vorfindet. In diesen Bereichen sollte man sich ebenfalls nur mit langer Kleidung aufhalten. Wem dies bei warmen Temperaturen zu unangenehm ist, der kann sich auch für ein Mückenschutzmittel entscheiden, das die kleinen Insekten abschrecken soll. Bei diesen Produkten ist darauf zu achten, dass die Inhaltsstoffe nicht zu aggressiv sind. Dies kann man daran feststellen, dass man sie innerhalb weniger Stunden erneut auftragen muss. Es wird dringend empfohlen vorab einen kleinen Hauttest durchzuführen, um feststellen, ob der Körper allergische Reaktionen aufzeigt.

Auch Parfums oder andere süße Duftstoffe können Mücken anlocken, so dass man auf diese bei dem Gang in die Natur lieber verzichten sollte.

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