Botox kann mehr als nur Falten glätten…

Jeder kennt Botulinumtolxon, kurz Botox, auch nur vom Hören. Schließlich verwandelt das ultimative Falten-Bügeleisen längst nicht mehr nur Hollywoodstars und Sternchen in alterslose Schönheiten oder schlimmstenfalls mimiklose Schreckgespenster. Doch was kaum einer weiß: Das Nervengift kann mehr als nur die Schmerzen ausmerzen. In der Medizin wird es wegen seiner entspannenden Wirkung auf die Muskulatur schon lange gegen spastische Krämpfe eingesetzt. Klammheimlich mausert es sich seitdem um unsere Gesundheit. Ob Kopfschmerzen, dicke Waden oder Verspannungen. Sein größtes Vorteil: Es wird nicht wie andere Gifte in der Leber oder den Nieren abgebaut, sondern da, wo der Arzt es gespritzt hat und wirkt nur für eine gewisse Zeit.


Chronische Migräne:
Neue Studien beweisen, dass Botox manchen Migräne-Patienten helfen kann. Es senkt die Anzahl der Attacken und die Dosis der Medikamente, die die Betroffenen einnehmen müssen. Dafür muss der Arzt es in die Kopf- und Nackenmuskulatur spritzen.

Tinnitus:
Zermürbendes Pfeifen, Rauschen, Piepsen – Patienten mit Tinnitus sind leidgeplagt. Doch auch sie kann das Bakteriengift entlasten. Wie das Mittel hilft, ist noch unklar, doch bei 69 Prozent der Patienten stellte sich nach Aussage des Arztes eine deutliche Verbesserung der Ohrgeräusche oder sogar völlige Beschwerdefreiheit ein. Die Krankenkasse übernimmt bedauerlicherweise keinerlei Kosten.

Steifer Nacken:
Bringt bei Kieferproblemen mit nächtlichem Zähneknirschen auch eine speziell angefertigte Knirscher-Schiene nichts, kann Botox gegen die daraus folgenden Verspannungen im Schulter- und Kieferbereich helfen. Grund: Injiziert der Kieferchirurg das Gift in den betroffenen Muskeln, entspannt dieser sich. Der Schmerz verschwindet. Diese Behandlung funktioniert prinzipiell für die gesamte Rückenmuskulatur. Die Wirkung hält etwa sechs Monate an.

Schwitzen:
Auch übermäßig starke Schweißbildung (medizinisch: Hyperhidrose) kann Botox ausbremsen. Dafür wird es mittels feiner Kanülen zwischen den Schweißdrüsen an der Achselhöhle, der Innenflächen der Hände oder Fußballen gespritzt. Dort blockiert es die Nervenimpulse, die die Schweißdrüsen aktivieren. Die Injektionen wirken etwa sechs Monate.

Dicke Waden:
Viele Frauen klagen: kein Stiefel passt mehr, das Bein wirkt dick und durch Sport werden die Muskeln sofort noch umfangreicher. Wird Botox in geringer Dosis in die Wade gespritzt, führt das zur Entspannung eines Teils des Wadenmuskels. Die Wirkung hält auch hier rund sechs Monate an.

Blasenschwäche:
Betroffene Patienten quälen sich mit Dauer-Harndrang. Schuld ist meist ein überaktiver Blasenmuskel. Hilft nicht anderes, kann der Arzt an mehreren Stellen der Blasenwand Botox injizieren, um ihn zu bremsen. Das Ergebnis hält bis zu 12 Monaten.

{datum,10.03.2014, 20:40}

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