Migräne - Wenn Kopfschmerzen unerträglich werden

Jeder kennt leichte Kopfschmerzen, die meist nach einigen Stunden wieder schwinden. Treten diese in einer besonders schweren Stärke unverhofft auf und gleichen einer regelrechten hämmernden Attacke, dann spricht man von einer Migräne. Diese wird von weiteren Symptomen begleitet, die sich meist durch Übelkeit, Appetitlosigkeit und Sehstörungen äußeren können. Betroffene klagen zudem über eine starke Licht- und Wärmeempfindlichkeit, so dass man sich bevorzugt in einen abgedunkelten Raum zurückzieht und versucht zu ruhen, da jede Bewegung zu unerträglichen Kopfschmerzen führt. Millionen leiden unter diesem Problem, das in regelmäßigen Abständen erneut aufritt. Man spricht von einer neurologischen Störung, die nach neusten Erkenntnissen genetisch bedingt ist. Durch neuste medizinische Forschungen konnten erfolgreiche Therapien entwickelt werden, die zu einer starken Linderung der Schmerzen verhelfen können.

Migräne - Schmerzen lindern

Viele leiden unter regelmäßigen Attacken
Für zahlreiche Betroffene gehören unangenehme Migräne Beschwerden zum Alltag - knapp 7 % der Männer und 12 % der Frauen leiden unter regelmäßigen Attacken. Vermehrt treten diese bei Personen zwischen 35 und 45 Jahren auf, die aufgrund ihres hektischen Alltags körperlich angeschlagen sind. Manchmal können aber auch schon Kinder und Jugendliche unter typischen Beschwerden leiden. Forscher sind sich einig, dass bei Betroffenen eine Störung im Gleichgewicht des Gehirnstoffwechsels vorliegt. Dadurch können wichtige Botenstoffe nicht mehr richtig reguliert werden, was zur Folge haben kann, dass das Schmerzempfinden der Gefäße intensiver wahrgenommen wird.

Auftretende Symptome
Migräneanfälle treten meist sehr spontan auf und zeichnen sich durch ihre pochenden und pulsierenden Kopfschmerzen aus, die unerträglich erscheinen. Das typische Merkmal ist, dass diese immer von weiteren unangenehmen Symptomen begleitet werden. Häufig leiden Betroffene desweiteren unter starker Übelkeit, die bis zum Erbrechen führen kann. Viele beklagen zudem eine starke Licht- und Wärmeempfindlichkeit, so dass sie sich bevorzugt in einen abgedunkelten Raum zurückziehen. Man unterscheidet generell in zwei verschiedene Formen  -  Migräne ohne Aura und Migräne mit Aura.  Es handelt sich hierbei um eine begleitende Sehstörung, die viele dazu zwingt den Tag ruhend zu verbringen. Da alle Symptome sehr schmerzgeprägt sind, lassen sie einen normalen Tagesablauf kaum zu, dass sich die Betroffenen meist für ein bis zwei im Bett erholen, bis sie wieder beschwerdefrei sind.

Die Ursachen können vielfältig sein
Die Gründe für Migräne können vielfältig sein, deshalb ist es oftmals schwierig die Hauptursache herauszufinden. In den meisten Fällen spielen die Erbanlagen eine entscheidende Rolle, denn Migräne kann in der Veranlagung liegen, so dass diese innerhalb einer Familie häufiger auftreten kann. Auch der Hormonzyklus und die Einnahme von manchen Medikamenten können der Auslöser von schmerzenden Kopfschmerz-Attacken sein. Manchmal kann auch ein ungesunder Lebensstil eine Entstehung von Migräne verursachen, der im hektischen Arbeitsalltag kaum zu vermeiden ist. Bewegungsmangel, Schlafmangel, Stress und unregelmäßige Mahlzeiten können dem Körper auf Dauer viel abverlangen und diese Beanspruchung kann unter anderem auch Anfälle hervorrufen.

Die Behandlung erfolgt vorwiegend mit Medikamenten
Um die Symptome zu lindern, werden bei geringen Attacken vorerst nur schmerzstillende Medikamente verabreicht. Um die Übelkeit zu reduzieren, wird gleichzeitig ein passendes Präparat gereicht, so dass sich die Behandlung meist aus einer kombinierten Therapie zusammensetzt. Es ist darauf zu achten, dass diese bereits bei ersten Anflügen begonnen wird, um die Symptome schon frühzeitig einzudämmen. Neuste Forschungen ermöglichen es mithilfe von sogenannten Tripanen auch die Beschwerden bei schwerer Migräne stark zu lindern. Neben der medikamentösen Behandlung sollte gleichzeitig auch der Lebensstil verändert werden, um weitere Risikofaktoren auszuschließen.

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